Monthly Archives Juli 2010

Anonymität im Netz – Teil 5: Links anonym setzen

Durch das Verlinken von Inhalten werden Verknüpfungen hergestellt, die sehr leicht nachzuvollziehen sind. Als konkretes Beispiel dient hier Google Analytics, das in der Lage ist aufzuzeigen, welche Seiten zur eigenen verlinkt haben und wieviele User diesen Links gefolgt sind. Links sind also buchstäblich nachvollziehbare, interpretierbare Verkettungen. Grundlage dazu ist der sogenannte Referrer. Es handelt sich dabei um die Adresse der Seite, von der aus der Link zur neuen Seite aufgerufen wurde. Bei der Anfrage an einen Server wird diese Information vom Browser mitgeschickt und kann vom neuen Server gespeichert werden. Ein Seitenbetreiber ist also damit in der Lage zu erkennen, wo seine User vor dem Besuch seiner Seite waren und welche Seiten überhaupt zu ihm verlinken. Auch für Dritte sind diese Verlinkungen nachvollziehbar. Mitunter legt aber ein Anbieter eines Links entweder keinen Wert darauf, dass er als Urheber identifiziert wird oder aber das Verlinken des Inhalts ist rechtlich nicht gestattet.

Die nachfolgend angeführten Dienste anonymisieren den Link, indem sie eine Weiterleitung zum eigentlichen Ziel herstellen und sich dabei selbst als Ursprung ausgeben:
http://lix.in
http://www.crypo.net
http://anonym.to

Für den User selbst ist das Firefox-AddOn RefControl eine Empfehlung, um seitengenau bestimmen zu können, welche Daten übermittelt werden.

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